Kranken und Alterspflege

24 Stunden, Tag und Nacht!

Hallo aus Uruguay.

Da unsere Familien durch die Politik immer weiter zerstört werden hat natürlich kaum noch jemand Zeit sich um seine nächsten Angehörigen zu kümmern. Besonders dann wenn diese bettlägrig und sehr Pflege intensiv sind. Darum gibt es mittlerweile überall Pflegedienste und Alters -Pflegeheime welche sich mehr oder weniger intensiv, gerade um diese armen Menschen kümmern.

Kranke Menschen in ein Heim abzuschieben kann sich nicht jede Familie leisten und es wird auch oft nicht von den Krankenkassen bezahlt. Billiger sind dann die Pflegedienste welche beim Kranken 24 Stunden, in seinem zu Hause, in Bereitschaft sind. Da aber niemand 24 Stunden arbeiten möchte müssen sich die Pflegekräfte dann auch noch abwechseln. Häusliche Pflege ist also nicht nur sehr Zeit intensiv, sondern auch noch, je nach Pflegestufe, Personal intensiv.

Auch in den Pflegeheimen sieht es nicht viel anders aus. Dort muss auch ganztägig das Personal zur Verfügung stehen welches sich um die dort sicherlich zahlreichen Pflegefälle kümmert.

Dass so eine 24h-Pflege nicht gerade billig ist, kann sich jeder vernünftige Menschen an zehn Fingern ausrechnen. Deswegen lohnt es sich die Kosten der einzelnen Möglichkeiten zu vergleichen.

Alten und Krankenpflege

Alten und Krankenpflege

Ich habe beide Fälle in meiner Familie. 

Mein “kleiner” Bruder, ist sehr scher an MS erkrankt und benötigt 24 Stunden Hilfe. Diese kann eine Mobiler Dienst leisten da sich seine Frau auch noch um ihn kümmert.

Des weiteren habe ich noch meine Großmutter welche mit Ihren 105 Jahren nur noch Ihrem Ende entgegen siecht. Sie ist nicht mehr in der Lage am normalem Leben Teil zu nehmen. Sie muss 24 Stunden gehegt und gepflegt werden. Darum lebt sie auch in einem Alters und Pflegeheim.

Beides ist nicht besonders schön. Beide Menschen können einem eigentlich nur noch Leid tun. Ok meine Großmutter scheint von alldem nichts mehr zu merken. Doch wer bitte weiß das schon?

Mein Bruder aber ist bei vollem Bewusstsein und erlebt jede Phase dieser schrecklichen Krankheit welche ich keinem Anderen wünsche. Wenn ich mir dann so vorstelle, das er selbst für die nötigsten persönlichen Bedürfnisse Hilfe benötigt, bei der auch das letzte bisschen Schamgefühl fehl am Platz ist, kann er einem nur noch leid tun. Ich denke das ist kein anständiges Leben mehr.

Doch er erträgt es mit Fassung, was mich wiederum stolz auf ihn macht.

Beide Fälle aber zeigen, wie wichtig es ist, dass es Menschen gibt welche bereit dazu sind, eben solchen Kranken, die alleine nichts mehr auf die Reihe bekommen, aufopfernd zu pflegen.

Darum hier Mal ein kleines Dankeschön an eben all diese Pflegekräfte. 

Liebe Grüße aus Uruguay

Peter

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