Kurkuma – Apotheke in der Wurzel

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Curcumin ebenso wirksam gegen Entzündungen im Körper wirkt wie manch allopathisches Medikament wie z. B. Hydrokortison, Phenylbutazon (Mittel gegen rheumatische Schmerzen, das jedoch so starke Nebenwirkungen hat, dass es nur noch selten verordnet wird), Aspirin® und Ibuprofen® – allerdings ohne deren schädliche Nebenwirkungen.

Curcumin wirkt über einen besonderen Mechanismus krebsfeindlich bzw. zellschützend. Es festigt nämlich laut amerikanischen Wissenschaftlern die Membranen der Körperzellen und erhöht damit deren Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern. Die Membran von Krebszellen wurde in den entsprechenden Untersuchungen durch die Einlagerung des Curcumins interessanterweise durchlässiger und verlor an Stabilität.

Eine weitere lebensgefährliche Krankheit, die von Kurkuma positiv beeinflusst werden kann, ist die Lungenfibrose.Forscher berichten im Journal of Experimental Medicine and Biology im Jahr 2007, dass existierende Medikamente in der Behandlung von akuten und chronischen Lungenerkrankungen nicht effektiv seien.

Diese Erkrankungen werden durch berufliche und umweltbedingte Belastungen, wie mineralischem Staub, Luftverschmutzung, Zigarettenrauch, Chemotherapie oder Strahlentherapie verursacht.

In mehreren Studien wurde Kurkumin bei Lungenfibrose getestet. Es stellte sich heraus, dass Kurkumin (bei Tieren) jene Lungenverletzungen und Lungenfibrosen mildert, die durch Bestrahlung, Chemotherapeutika und Giftstoffe verursacht wurden.

Studien lassen den Schluss zu, dass Curcumin grundsätzlich eine Schutzfunktion bei vielen weiteren Atemwegserkrankungen ausübt.

Da Kurkuma außerdem eine Menge „Psychohormone“ enthält, kann es – insbesondere bei der Verwendung zusammen mit anderen Substanzen wie beispielsweise Piperin – auch unsere Stimmungslage verbessern. Curcumin und Piperin kombiniert gelten als potente natürliche Alternative zur Behandlung von Depressionen.

Freies Curcumin, so wie es in der Natur vorkommt, passiert ungehindert die Blut-Hirn-Schranke, die für Fremdmoleküle normalerweise nahezu undurchdringbar ist. Damit sind natürliche Curcuminoide ausgezeichnete Wirkstoffe für die Behandlung von neurodegenerativen (Autoimmun-)Erkrankungen aller Art wie beispielsweise Multiple Sklerose oder Alzheimer. Curcumin kann mithelfen, dass sich Myelin-Schichten im Gehirn, vereinfacht gesagt, die „weiße Hirnsubstanz“, nicht vorzeitig abbauen und unser Hirn bis ins hohe Alter leistungsfähig bleibt. Tatsächlich gibt es in Indien, wo Kurkuma als Gewürz fast täglich genossen wird, wenig Alzheimer-Erkrankungen. Von außerordentlich hoher Bedeutung ist in diesem Zusammenhang der Sauerstoff-Schub, den die Kurkuma-Substanzen im menschlichen Körper auslösen. Bereits eine Stunde nach der Aufnahme von Kurkuma sind die Sauerstoffwerte im Blut deutlich besser.

Da Kurkuma außerdem eine Menge „Psychohormone“ enthält, kann es – insbesondere bei der Verwendung zusammen mit anderen Substanzen wie beispielsweise Piperin – auch unsere Stimmungslage verbessern. Curcumin und Piperin kombiniert gelten als potente natürliche Alternative zur Behandlung von Depressionen.

74_Kurkuma-Piperin-Kraftfutter-fuer-Zellen1Die Kurkuma gehört zur Familie der Ingwergewächse. Sie hat eine knollenartige, fleischige Wurzel, wird bis zu einem Meter hoch und hat wunderschöne weiße oder pinkfarbene Blüten. Die alten Schriften der indischen Veden belegen, dass die Pflanze schon vor fünftausend Jahren als Heilmittel verwendet wurde. Die Kurkuma war bereits damals eines der wichtigsten Gewürze und galt sogar als heilig.

Kurkuma ist noch lange nicht völlig erforscht, mit ihren mehr als 10.000 chemischen Substanzen und über 600 potenten Heilstoffen gilt sie schon jetzt beinahe als Universalheilmittel. Sie enthält bis zu fünf Prozent ätherische Öle und bis zu drei Prozent ihres Hauptwirkstoffs Curcumin, der auch für die gelbe Färbung verantwortlich ist.

Pflanzen, die unter extremen Bedingungen gedeihen, verfügen häufig über besonders starke Wirksubstanzen. Im Fall der Kurkuma bedeutet dies ein Leben in sumpfigem Boden unter sengender Sonne. Aus dem simplen Grund, dass sie sich gegen Hunderte oder gar Tausende natürliche Feinde behaupten muss, besitzt die Kurkuma eine Fülle von Abwehrstoffen. Die Curcuminoide zählen zu den potentesten Giftstoffen in der Natur!

Curcumin hemmt nachweislich die Synthese der entzündungsauslösenden Prostaglandine (Gewebshormone) und wird deshalb von der Weltgesundheitsorganisation WHO gegen Rheuma empfohlen. Auch bei Arthritis zeigt Kurkuma Wirkung.

46245651zKurkuma kann bei der Behandlung von Osteoporose eingesetzt werden, denn Curcumin hemmt die Entwicklung von Osteoklasten, also von Zellen, die Knochensubstanz abbauen. Kurkuma-Wirkstoffe können zudem bei Frauen nach der Menopause Östrogen-Defizite teilweise ersetzen und dadurch einem Knochenschwund vorbeugen und ihn auch stoppen.

Kurkuma reduziert freie Radikale und ist somit ein natürliches Antioxidanz. Daher kommt es beispielsweise auch bei der Behandlung von (chronischen) Herzerkrankungen zum Einsatz.

Kurkuma stimuliert die Produktion von Magensaft und Galle und hat dadurch einen positiven Effekt auf Magen-Darm-Probleme, welche auf einer gestörten Fettverdauung beruhen.

Kurkuma ist einer der wirkungsvollsten Fatburner der Natur. Eine ganze Reihe ihrer Inhaltsstoffe haben fettreduzierende Eigenschaften, beispielsweise indem sie den Zellstoffwechsel anregen und Verdauungsprozesse beschleunigen oder die Wasserversorgung der Zellen optimieren. Sie unterdrücken außerdem die Entstehung und das Wachstum spezifischer Fettzellen, die für Übergewicht und Fettleibigkeit mitverantwortlich sind.

Kurkuma wirkt Kollagen-verjüngend und stimuliert dadurch den Neuaufbau des Bindegewebes. In der Schönheitspflege soll es sich positiv auf Haut und Haare auswirken.

945900Kurkuma ist krebshemmend. Krebs ist grundsätzlich ein Prozess, bei dem die Mitochondrien5 , die „Energiekraftwerke“ in den Zellen, durch oxidative Schädigung wie technische Strahlung, Umweltgifte, chronische Entzündungen usw. schrittweise absterben. Dadurch wird die Zellatmung gestört, die Zellen müssen fortan die für ihre Existenz benötigte Energie durch Vergärung von Zucker erzeugen. Ohne Mitochondrien aber, die gewissermaßen auch als kleines Immunsystem innerhalb der Zelle agieren, breitet sich der Krebs aus. Demnach kann dieser Prozess gestoppt und umgekehrt werden, wenn es gelingt, die eigenständige Vermehrung der Mitochondrien anzuregen und die Zellatmung wieder in Schwung zu bringen. So gesunden auch die Zellen und eine Heilung ist möglich. Die Kurkuma fungiert in diesem Prozess durch ihre vielfältigen Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen als eigentliche Schlüsselsubstanz. Wie oben erwähnt wirken die Curcuminoide unter anderem entzündungshemmend, entgiftend, antioxidativ und immunstimulierend – alles Eigenschaften, welche helfen, die kränkelnden Mitochondrien und damit die Zellen wieder auf Vordermann zu bringen. Verschiedene Studien belegen die Wirksamkeit von Curcumin sowohl in präventiver wie auch therapeutischer Hinsicht bei verschiedenen Krebsarten wie Darmkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs und Hautkrebs. Es konnte auch festgestellt werden, dass Curcumin hilft, Tumorzellen zu verringern, die Transformation von normalen Zellen in Tumorzellen verhindert und den Körper bei der Zerstörung von mutierten Krebszellen unterstützt, ohne dabei gesunde Zellen zu beschädigen. (Etwas, was die Chemotherapie nicht schafft!).

94260031478965zDer Nutzen von Kurkuma – wegen seines aktiven Inhaltsstoffs Curcumin – ist sowohl durch die moderne schulmedizinische Forschung als auch durch die jahrhundertelange erfolgreiche Anwendung in Indien und China belegt.
Immer mehr Mediziner und Forscher erkennen, dass Entzündung die Ursache der meisten Krankheiten ist, selbst wenn sich die Entzündung nicht direkt bemerkbar macht. Das bedeutet, dass die Verwendung von Kurkuma (Curcumin) vielfachen Nutzen bringt. Hier sechs Beispiele:

♦ Durch viele Studien ist belegt, dass Kurkuma/Curcumin Arthritis-Schmerzen lindert und die Beweglichkeit erhöht. Es ist vergleichbar mit hoch dosiertem Ibuprofen (800 mg), jedoch ohne Nebenwirkungen, dafür aber mit weiteren Vorzügen.

♦ Es verzögert oder verhindert eine Leberschädigung, aus der sich eine Zirrhose entwickeln könnte.

♦ Es verzögert das Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung und kann sie sogar heilen, wenn sich erste Symptome zeigen. Es wirkt auch der Abnahme der geistigen Fähigkeiten entgegen, die normalerweise auf »hohes Alter« zurückgeführt wird.

♦ Es unterstützt die Verdauung, die Quelle guter oder schlechter Gesundheit. Es wird erfolgreich gegen die Schmerzen und zur Unterstützung der Heilung bei chronisch-entzündlicher Darmerkrankung eingesetzt.

♦ Vermischt mit den geeigneten Gemüsesorten für bestimmte Krebsarten hilft es, Krebszellen zu bekämpfen und die Metastasierung zu verhindern. Es reduziert die krebserregenden heterozyklischen Amine, die beim Erhitzen von Fleisch entstehen, um bis zu 40 Prozent.

♦ Es ist ein kräftiges Antioxidans, das gesund ist für das Herz, das Gedächtnis stützt und das Immunsystem stärkt. Potenziell liefert es mehr Antioxidantien als die Vitamine E und C.

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Curcumin genauso wirksam gegen Entzündungen im Körper vorgeht wie so manch einschlägiges Medikament wie z. B. Hydrokortison, Phenylbutazon (Mittel gegen rheumatische Schmerzen, das jedoch so starke Nebenwirkungen hat, dass es nur noch selten verordnet wird), Aspirin® und Ibuprofen® – allerdings ohne deren schädliche Nebenwirkungen.

Leider kann das Curcumin aus Kurkuma den Magen nur schlecht passieren, so dass es in den Dünndarm gelangt, wo es dann ins Blut absorbiert wird. Bevor Sie also Kurkumapulver oder Curcuminextraktkapseln kaufen, sollten Sie zunächst ein paar Tricks kennen, wie das Curcumin aus Kurkuma leichter absorbiert wird. Als Zutat zu Currygerichten wird Kurkuma normalerweise mit gesunden Fetten vermischt und erhitzt. Das ist ein Hinweis darauf, wie Sie generell mit Kurkuma, der gewiss billigsten Methode, sich mit Curcumin zu versorgen, verfahren sollten.

Kurkuma ist meist in Pulverform, seltener auch als getrocknete oder gar frische Wurzel erhältlich. Präventiv kann Kurkuma am einfachsten als Gewürz eingenommen werden. Es passt gut zu Fleisch und Fisch, kann Saucen, Dips und auch Grillwürzmischungen beigegeben werden, lässt sich aber auch gut mit Milchprodukten und in süßen 122160Gerichten verwenden, dann insbesondere in Kombination mit Ingwer, Anis und Koriander. Und selbst – verständlich darf Kurkuma in keiner Currymischung fehlen. Es eignet sich als Geschmacksspender für fast alle Nahrungsmittel und kann auch Salz ersetzen. Natürliches Curcumin hat, als Gewürz verwendet, keinerlei bekannte Nebenwirkungen. Auch bei hohen Dosierungen von 8-10 Gramm Gewürz pro Tag (das sind rund 200 Gramm Kurkumawurzel) wurden bislang keine negativen Auswirkungen beobachtet. Dennoch ist eine sparsame Dosierung empfehlenswert, weil ein Gericht bei Überdosierung einen modrigen, moschusähnlichen Geruch annimmt und nicht mehr gut schmeckt. Und Vorsicht: Sowohl das Pulver wie das frische Rhizom färben stark ein, es ist ratsam, beim Schneiden Handschuhe zu tragen und nichts zu verschütten! Kurkuma-Extrakt ist zur Prävention auch als Nahrungsergänzung in Kapselform erhältlich. Achten Sie darauf, dass Sie ein natürliches, qualitativ hochstehendes Produkt mit gut bioverfügbarem Curcumin zu sich nehmen. Wird Curcumin als Arznei verwendet, gelten 100 Milligramm pro Tag als gut verträglich. Ein therapeutischer Einsatz sollte jedoch immer nur unter ärztlicher Aufsicht stattfinden!

(Quelle u.a. Zeitenschrift).

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