Macht „sauer“ wirklich lustig?

Meine Großmutter aß mit Vorliebe Sauerkraut oder milchsauer eingelegte Gurken. Wenn mein Opa sie deshalb aufziehen wollte, entgegnete seine Frau lachend: „sauer macht lustig!“ Schon der Opa wußte aber, daß viele Krankheiten durch Übersäuerung ausgelöst werden. Oma mußte ihm dann immer wieder erklären, daß Sauerkraut und milchsaure Gurken das Blut nicht sauer, sondern basisch machen, und das ein gesunder Körper unbedingt basisch sein müsse.
Den Grund kennt die Medizin schon lange.
Nach den Forschungen des Nobelpreisträgers Prof. Warburg ist Krebs die Säurekrankheit Nummer eins. In 30-jähriger Forschung stellte Warburg fest, daß zur Vorbeugung einer Krebserkrankung als auch zur Behandlung eine lebenslange, reichliche Nahrungsergänzung mit Mineralien und Vitaminen, vor allem Vitamin C und E, unabdingbar sind.
Jedem normal denkenden Menschen sollte der Widersinn klar sein, wenn man gegen kranke Zellen mit Gewaltmaßnahmen vorgeht. Lt. Prof. Warburg ist die eigentliche Ursache der Krebsentstehung „Sauerstoffnot“, also Gährung. Gesunde Zellen gewinnen ihre Energie durch Verbrennung. Wird durch Sauerstoffmangel die Verbrennung verhindert lassen sich im Experiment gesunde Zellen in Krebszellen verwandeln. Die Zellen haben nur die Wahl, zugrunde zu gehen oder ihre Energiegewinnung auf Gährung umzustellen. Gährung aber bedeutet stets unkontrolliertes, wucherndes Wachstum (wie beim Sauerteig).
Antibiotika, Corticoide und andere Medikamente wirken säuernd und werden zu Krebsauslösern.

Auch Streß behindert die Zellatmung. Zusätzlich vermindert Streß die Immunität. Eine weitere Ursache der Krebsentstehung ist die Bildung von Nitrosaminen im Verdauungstrakt. Mit Stickstoff überdüngtes Gemüse oder zu stark gebratenes oder gegrilltes Fleisch lassen Nitrosamine im Darm entstehen. Durch Einnahme von Vitamin E und C läßt sich die Gefahr etwas reduzieren.
Krebs ist auch ein Energieproblem. Durch verstärkte Säuerung im Körper verändert sich die Spannung in den Membranen. Die Norm besträgt etwa 70 mV. Bei höherer Spannung werden Informationen verfälscht oder kommen gar nicht richtig ans Ziel. Zellen sind dann allein gelassen, isoliert und müssen sich auf ihre Ur-Informationen verlassen, d.h. wachsen.

Basische Mineralstoffe wirken dem Säureüberschuß entgegen. Dazu zählen Magnesium, Kalium und Calcium. Mit Natron bringt man den Körper sehr schnell in einen basischen Zustand.

Daß Bandscheibenbeschwerden eine Folge von Übersäuerung sein können, ist sogar wenigen Ärzten bekannt. Der Zusammenhang zwischen Übersäuerung und eingeklemmten Nerven ist auch schwer zu verstehen. Es war der Arzt Dr. Xaver Mayr, der die Wirkung leicht verständlich erklären konnte, indem er ein Gummiband länger Zeit in Zitronensaft legt und damit bewies, daß die Spannkraft des Gummis nach kurzer Zeit nachließ. Ähnliches geschieht, wenn Muskeln und Bänder über Jahre hinweg sauren Ablagerungen ausgesetzt sind.
Die Wirbelsäule wird von unzähligen Muskeln und Bändern aufrecht und beweglich gehalten. Läßt die Spannkraft der Muskulatur nach, verschieben sich Wirbel, die dazwischen liegenden Bandscheiben werden einseitig gedrückt, so daß Nerven eingeklemmt werden.
Es hat sich gezeigt, daß eine bewußte Lebensführung bei vollwertiger Mineralstoffversorgung und ausgeglichenem Säure-Basen-Haushalt solche Folgen begrenzt bleiben. Ist bereits ein Schaden entstanden, wird man mehrere Jahre benötigen, um eine Wirkung auf die Stabilität der Wirbelsäule zu spüren.

Copyright: Onmeda.de

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Besonders kennzeichnend für Arthrosen ist der Basenmangel. Durch Eindickung der Gelenkschmiere und Vermischung mit Salzkristallen entsteht eine schmirgelartige Masse, die bei jeder Bewegung Knorpelsubstanz wegschmirgelt. Ein gesunder Mensch verfügt bis ins hohe Alter über genügend Gelenkschmiere. Ist ein krankhafter Zustand erst einmal eingetreten, kann eine Natron-Kur unter ärztlicher oder heilpraktischer Aufsicht sehr hilfreich sein. Das gilt ebenso für viele rheumatische Beschwerden.

Der Satz: Säure ist Tod – Base ist Leben stimmt nur mit der Einschränkung: rechtsdrehende Milchsäure ist  Leben. Rechtsdrehende Milchsäure findet sich in gutem Sauerkraut, Yogurt, Buttermilch, sauren Bohnen, Gukrken, Roten Beeten. Die Mehrzahl dieser gesunden Lebensmittel läßt sich mit ein wenig Übung ganz leicht selbst herstellen.

Der gesamte Komplex degenerativer Erkrankungen („Entartung“) läßt sich nach Empfehlung des amerikanischen Forschers Price mit einer besonderen Diät behandeln. Näheres über die Forschungen von Price enthält das kleine Buch von Albert von Haller: Gefährdete Gesundheit, Hippokrates Verlag.

Bücherempfehlungen:

Fermentieren

Shockey, Christopher
Fermentieren ist eine der ältesten und einfachsten Methoden, um auf ganz natürliche Weise frisches Gemüse zu konservieren. Wertvolle Vitamine, Mineralien und Enzyme bleiben erhalten und der Geschmack ist unvergleichlich voll und aromatisch! Machen Sie fermentierte Köstlichkeiten ohne viel Aufwand zu Hause: Sie brauchen nur Einmachgläser, frisches Gemüse oder Kräuter, Salz und etwas Zeit, um aus Brokkoli, Kürbis, Rucola und Co. schmackhafte und gesunde Vorräte anzulegen, von denen Sie das ganze Jahr profitieren werden.
PURER GESCHMACK VON A-Z IN ÜBER 140 KREATIVEN REZEPTEN. Lernen Sie die besten Methoden und Rezepte aus 15 Jahren Erfahrung der Fermentier-Profis Kirsten und Christopher Shockey kennen. Schritt für Schritt erklären sie in ihrem Buch die Grundtechniken des Fermentierens und versorgen Sie nicht nur mit 140 abwechslungsreichen Rezepten – Sauerkraut, Kimchi, Pickles, Würzpasten, Relishes, Chutneys, Salsas -, sondern auch mit vielen Ideen, wie Sie die Schätze aus dem Glas vom Frühstück bis zum Dessert verwenden können!

Die Kunst des Fermentierens

Sandor Ellix Katz
Neben dem flammenden Appell, sich zu gesunden Nahrungsmitteln und zuderen natürlichen Verarbeitung zu bekennen, ist dieser Klassiker aber auch Kochbuch und Rezeptsammlung. Und was für eines! Der Autor hat über Jahrzehnte Rezepte aus verschiedensten Ländern und Epochen zusammengetragen. Und so finden Sie auf fast 400 Seiten leicht umsetzbare Anregungen zur Zubereitung von Gemüse, Früchten, Nüssen, Samen, Getreide, Fleisch, Fisch, von Zucker zu Alkohol (Met, Wein und Cidre), von sauren Tonic-Getränken, Milch und Eiern sowie zur Züchtung von Schimmelpilzkulturen. Kein anderes Buch zur Fermentierung bietet Ihnen eine derartige Fülle an Rezepten und Ideen. Und kaum ein Buch animiert einen so sehr, die leckeren Anregungen sofort auszuprobieren.

Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe

Lothar Hirneise
»Zukünftig wird es nur noch zwei Gruppen von Krebskranken geben. Solche, die dieses Buch gelesen haben … und die Nichtwissenden.«
Seit vielen Jahren bereist Lothar Hirneise die ganze Welt auf der Suche nach den erfolgreichsten Krebstherapien und klärt Menschen darüber auf, daß es mehr als Chemotherapie und Bestrahlung gibt. International anerkannt als eine der wenigen Kapazitäten auf diesem Sektor, beschreibt er in dieser Enzyklopädie der unkonventionellen Krebstherapien seine jahrelange Forschung. Neben der Beschreibung von über 100 Therapieformen und Substanzen zur Behandlung von Krebs, klärt der Autor auch darüber auf, welche Therapien bei welchen Krebsarten in der Schulmedizin angewandt werden und was man als Patient unbedingt wissen muß, bevor man sich ihnen unterzieht.
Erstmals wird auch das 3E-Programm beschrieben, das auf der Auswertung der Krankengeschichten von Tausenden von Menschen beruht, die Krebs in einem sehr späten Stadium überlebt haben. Erfahren Sie, warum so viele Menschen an Krebs sterben müssen und andere nicht.
Das Buch liefert nicht nur eine unglaubliche Menge an Informationen, sondern hilft dem Krebskranken auch durch aktive Übungen seinen eigenen Weg zu finden, um Krebs zu heilen.

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