Eisen – das Lebenselement

Eisen ist für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich. Eisenmangel ist der weltweit häufigste Nährstoffmangel. Der Verzehr von eisenreichen Lebensmitteln verbessert die Eisenversorgung. Der Mineralstoff Eisen ist lebenswichtig. Zu viel oder zu wenig davon gefährdet Ihr Leben. Es geht um die gesunde Balance von Eisen in Ihrem Körper.

Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Es kommt im Organismus im roten Blutfarbstoff, im Muskeleiweiß und in zahlreichen Enzymen vor. In den roten Blutkörperchen transportiert es den Sauerstoff, außerdem spielt das metallische Element eine Rolle bei der Energiegewinnung und der Herstellung zahlreicher wichtiger Stoffe. Eisen hat vor allem mit den Prozessen zu tun, bei denen Sauerstoff eine Rolle spielt: So wird es für die Oxidationsprozesse und damit Energiegewinnung in der Zelle und die Zellatmung benötigt, ist zuständig für die Sauerstoffspeicherung im Myoglobin, dem roten Muskelfarbstoff und – gebunden an Hämoglobin, dem Blutfarbstoff der roten Blutkörperchen – für den Transport des Sauerstoffs im Blut zu den Zellen. Daneben ist Eisen an der Bildung verschiedener Enzyme beteiligt.

Für Ihr Wohlbefinden ist entscheidend, dass immer ausreichend Eisen im Körper zur Verfügung steht und die Eisenversorgung ausgeglichen ist. Häufig liegt es am Eisenmangel, dass Sie sich müde, abgeschlagen und ständig gestresst oder schlecht gelaunt fühlen – und nicht wissen warum! Auch wenn Ihr Arzt sagt, Ihr Eisenwert im Blut wäre »normal«, kann bei Ihnen dennoch Eisenmangel herrschen, der zu einer langen Leidensgeschichte führt. Das sollten Sie nicht zulassen!

Eisen wird vor allem als 3-wertiges Eisen im Dünndarm aufgenommen, wobei das Funktionieren des Transportsystems auch von der Magensäure abhängig und durch verschiedene Faktoren (z. B. Inhaltsstoffe von Tee und Kaffee, Medikamente, Kalzium) leicht zu stören ist. Täglich kann nur eine begrenzte Menge Eisen von ca. 5 mg aufgenommen werden.

Eisen wird im Blut an Eiweißmoleküle gebunden, z. B. Haptoglobin und Ferritin. Etwa 70 % des Eisens im Körper (beim Erwachsenen insgesamt 4–5 g) befindet sich im Hämoglobin, der Rest in der Leber, Milz, Darmschleimhaut und Knochenmark.

Der menschliche Eisenstoffwechsel ist eine komplizierte Sache und die wenigsten Mediziner kennen sich auf diesem Gebiet aus. Sensationelle neue wissenschaftliche Erkenntnisse über den Eisenstoffwechsel wurden erst in der jüngeren Vergangenheit gewonnen. Nach wie vor ignoriert die Ärzteschaft mehrheitlich das Gesundheitsproblem des Eisenmangels und verordnet munter gefährliche und risikoreiche Medikamente – statt den Eisenmangel zu beheben und das Leiden zu beenden.

Die Leidensgeschichte der Betroffenen kann Monate und Jahre andauern: Haarausfall, Störung der Schilddrüsenfunktion, Infektanfälligkeit, Antriebsschwäche, Erschöpfung, Burn-out, Konzentrationsstörungen bis hin zu depressiven Verstimmungen, ja sogar ein Zusammenhang zwischen Eisenmangel und der Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis wird vermutet. Die Lösung des Problems könnte so einfach sein: Eisengaben beseitigen in 43959537zvielen Fällen erfolgreich den Mangel und die Beschwerden!

Obwohl bekannt ist, welche Rolle Eisen im Körper einnimmt, ist Eisenmangel weltweit eine der häufigsten Mangelerscheinungen der heutigen Zeit. In den meisten Fällen, liegt sochen Mangelerkrankungen „nur“ eine ungesunde Ernährung zugrunde und könnte sicherlich durch eine Ernährungsumstellung behoben oder vorgebeugt werden – vorausgesetzt diese Ursache wird rechtzeitig erkannt.

Bei folgenden Erkrankungen befindet sich zu wenig Eisen im Blut:

  • bei einer Eisenmangelanämie (durch Blutungen, Erkrankungen des Verdauungstrakts, Diät, Wachstum, Schwangerschaft)
  • bei Infektionen
  • bei chronischen Entzündungen
  • bei Tumoren

Neben dem Eisenwert im Blut, muss auch immer der Transferrin und der Ferritingehalt bestimmt werden, um die Ursache der Eisenstoffwechselstörung diagnostizieren zu können.

Eisen: Das Lebenselement

Eberhard J. Wormer beschreibt in seinem Buch mehr als die faszinierende und spannende Geschichte des Eisens im menschlichen Körper. Er erklärt verständlich die neuesten Erkenntnisse zur Eisenbiologie. Sie erfahren, wie Sie Ihren Eisenstatus bestimmen und selbst feststellen können, ob Sie von Eisenmangel betroffen sind. Sie finden auch Informationen darüber, wie Eisenmangel behandelt wird – von der Homöopathie bis zur Eiseninfusion.

Wird die Eisenbalance im Körper wieder hergestellt, verschwinden die Beschwerden häufig sehr rasch. Niemand sollte heute an den Beschwerden des Eisenmangels leiden müssen!

Weitere Leseempfehlung:

Die Heilkraft der Kokosnuss

Bruce Fife
Sie wird in tropischen Ländern »Königin der Nahrungsmittel« genannt. Sicher auch, weil es wohl keine Krankheit, kein Gesundheitsproblem gibt, das die Kokosnuss nicht zu lindern, zu heilen und zu verhindern vermag.

Öl, Wasser, Milch und Fleisch der Frucht helfen im Kampf gegen gefährliche Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Alzheimer und Herz-Kreislauf-Leiden; sie wirken gegen Arthritis und den Grünen Star ebenso wie gegen Magengeschwüre, Nierensteine oder Karies.

Die Kokosnuss beseitigt krankmachende Organismen wie Viren und Bakterien; sie stärkt das Immunsystem und steigert die Fitness. Die Frucht hilft Übergewichtigen beim Abnehmen und Untergewichtigen bei der Gewichtszunahme.

Die Inhaltsstoffe der Kokosnuss sorgen für glatte, schöne Haut und kräftige Haare. Da die Pflanze das allgemeine Wohlbefinden verbessert und zudem den Alterungsprozess verlangsamt, lässt sie uns jünger und gesünder aussehen.

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